Was ist Wikinomics?
Wikinomics ist die Metapher für eine neues Wirtschaftsmodell, bei dem es um Kooperation zwischen Kunden und Unternehmen geht. Es ist ein Zusammenzug der Worte Wiki und Economics und soll zum Ausdruck bringen, dass Anwendungen des Web 2.0 für die Kommunikation und Kooperation zwischen Unternehmen und Aussenstehenden eingesetzt werden. Hinter Wikinomics steht eine neue Auffassung von Unternehmungsführung, welche auf den vier Prizipien Offenheit, Gleichrangigkeit, Teilen und globalem Handeln beruht. Chat, Blogging, Wikis, etc. sind die Instrumente zur Peer Production (=Produktion unter Gleichgestellten), mit denen Unternehmen zu neuen Innovationen finden und produktiver werden. In der Praxis existieren bereits verschiedene Formen dieser neuen Unternehmensführung. Auf diese alle werde ich in diesem Blog noch eingehen, sowie auf die Gefahren, Konsequenzen und Voraussetzungen die sich daraus ergeben.
Meine Grundlage für die Entwicklung des Themas ist das Buch „Wikinomics – Die Revolution im Netz“ von den Autoren Don Tapscott und Anthony D. Williams.
Quellenangaben unter Citeulike.
Ist das sozusagen der Beginn einer neuen Ära? Flickr, Wikipedia und Youtube sind als grosse Kooperationsmöglichkeiten in aller Leute Mund. Aber bei deinem Thema scheint es aus wirtschaftlicher Sicht um grössere Deals zu gehen, um mehr als nur neue Wege in Kommunikation und Unterhaltung: Sprechen wir von einer neuen Form der Wertschöpfung per se, ermöglicht durch Massenkooperation?
Verfasst 1 year, 8 months ago‘Produktion unter Gleichgestellten’ schafft auch die Verbindung zu meinem Thema – Demokratie 2.0. Ökonomische Demokratie ist eine Grundlage der politischen Demokratie. Wenn der Prozess der Partizipation in Unternehmungen dazu führt, dass sich die Macht nicht in den Händen der Wirtschaftsbosse konzentriert, könnten global gesehen viel mehr Menschen am Fortschritt teilhaben.
Ich freue mich, diesen Fragen noch etwas nachzugehen.